Askborg ChargeCube mit 10.400mAh im Test

Immer wieder entstehen Situationen, in welchen unsere Smartphones viel zu früh den Geist aufgeben. Nicht immer läuft alles nach Plan: Die Geschäftstermine häufen sich, ein Ausflug dauert länger als geplant oder der Flieger hat Verspätung. Eine intensive Nutzung des Smartphones bringt oftmals unerwartet kurze Nutzungszeiten, welche uns enorm ausbremsen können. Hier hilft oftmals nur ein zusätzliches Akku Pack, um den langen Tag problemlos zu überstehen.

Von Askborg habe ich die ChargeCube mit 10400mAh erhalten, welche ich einem ausführlichen Test unterziehen durfte.

Mein Dank geht an das Unternehmen, welches mir das Produkt bereitgestellt hat.

 

Unboxing

Erhalten habe ich das Askborg Akku Pack in einem kompakten Karton, in welchem sich folgender Lieferumfang befindet:

  • Askborg ChargeCube Power Bank 10400 mAh
  • Micro USB Ladekabel
  • Kurzanleitung zur Power Bank
  • Garantiekarte

Eine Tasche oder sonstiges Schutzzubehör, wie man es von Anker kennt, wird bei der Power Bank nicht mitgeliefert.

 

 

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Wirft man einen ersten Blick auf das Askborg Produkt, erscheint das sehr kompakt und wertig. Definitiv kann man hier von einem mobilen Zubehörartikel sprechen, welcher mal schnell in die Tasche gepackt werden kann.

Optisch macht die Askborg ChargeCube ordentlich was her. Nicht nur die kompakte Größe sorgt hier für Pluspunkte, auch die optische Gestaltung verdient einen Daumen nach oben. Zwar besteht die Power Bank komplett aus Plastik, dennoch wurde der Oberfläche ein eleganter PU Leder Style spendiert. Dies lässt das Produkt sofort wertiger ausschauen und fühlt sich gleichzeitig noch gut an. Sowohl an der Form als auch der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern, dennoch wäre der Einsatz von hochwertigeren Stoffen wünschenwert.

 

Spezifikationen

Ausgestattet ist das Askborg Modell mit 10400mAh.  Im Gegensatz zu meinen vorherigen Akku Packs handelt es sich hier um knapp die Hälfte der Kapazität, somit also auch in gewisser Hinsicht Neuland für mich.

Geladen wird die Power Bank über einen microUSB Anschluss, wie man es von einigen Android Smartphones kennt. Der maximale Input beträgt hierbei 2A. Um das eigene Smartphone oder die Smartwatch mit Strom zu versorgen, bietet Askborg 2 USB A Ausgänge, welche einen gesamten Output von 4,2A bereitstellen.

Mit 256g liegt das Akku Pack vor Allem aufgrund des kompakten Formats gefühlsmäßig sehr schwer in der Hand. Ob man mit solcher Kapazität viel Gewicht einsparen kann, bin ich mir nicht sicher – immerhin haben die Akkus ja ein gewisses Eigengewicht.

 

Features und Leistungen

Um ein Gerät schnellstmöglich und dennoch schonend aufzuladen, benötigt es eine gewisse Ladetechnologie.

Während Aukey beispielsweise auf “AiO” setzt, bietet die ChargeCube von Askborg für einen von zwei USB Ports die SpeedID Technologie an. Hier erkennt ein Chip das angeschlossene Gerät und ermittelt die maximale Ladegeschwindigkeit. Anschließend wird der USB Port darauf angepasst und versorgt das Smartphone auf schnellstem Weg mit Strom.

 

 

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Mit einer Kapazität von 10400mAh verspricht sich Askborg folgende Ladestatistiken:

  • Vier Ladungen für das iPhone 6
  • Zwei und halb Ladungen für das iPhone 6 Plus oder Samsung Galaxy S6
  • Eine Ladung für das iPad Air

Da die Angaben für bereits ältere Geräte gelten und Unternehmen oftmals aufrunden, habe ich einen Vergleich mit dem iPhone 7, dem Huawei Mate 8 sowie einem iPad Pro 9,7″ durchgeführt. Überraschenderweise gut hat das Huawei Mate 8 abgeschnitten. Trotz des 4.000 mAh Akkus und der 6 Zoll konnte ich das Gerät mit starken 2 1/2 Ladungen versorgen. Ob hier das Nutzungsverhalten großen Einfluss bringt, spielt sicherlich eine Rolle – während viele Nutzer den Akku bis auf den letzten Prozent ausreizen, fallen meine Geräte so gut wie nie unter 20 % Batterieladung. Während meines Testzeitraums konnte ich folgende Statistiken für mein Nutzungsverhalten bestätigen:

  • Vier Ladungen für das iPhone 7
  • Zwei und halb Ladungen für das Huawei Mate 8
  • Ein und halb Ladungen für das iPad Pro 9,7 Zoll

Neben der Ladefunktion ist die ChargeCube mit einer LED Taschenlampe ausgestattet, um seine Geräte selbst im Dunkeln wieder zu finden. Die Lampe ist ausreichend hell, aber nicht bahnbrechend. Eine LED Lampe findet man in den meisten Power Banks, doch noch immer zählt es für mich als netter Zusatz.

Informationen zum Ladestand der ChargeCube erhält man über eine LED Anzeige, ausgestattet mit 4 kleinen blauen LEDs. Ist man unterwegs auf den Zusatzakku angewiesen, sollte man zuvor  bei spätestens einer verbleibenden LED die Steckdose aufsuchen.

 

 

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